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Warum sollte mein Akkuschrauber einen Lithium-Ionen-Akku besitzen?

Bosch DIY Akku-Schrauber PSR Select, Ladegerät, integrierte Bittrommel, 12 Schrauberbits, Koffer (3,6 V, Schrauben-Ø bis 5 mm) -

Kauft man heutzutage einen Akkuschrauber, besitzt dieser mit nahezu hundert prozentiger Wahrscheinlichkeit eine Lithium-Ionen-Akku. Dies hat seine Gründe. Wurden vor einigen Jahren noch diverse andere Akkusorten verbaut, hat sich der Lithium-Ionen-Akku durch eine ganz besondere Eigenschaft ausgezeichnet: er besitzt keinen Memory-Effekt. Dieser lässt sich wie folgt beschreiben. Benutzt man einen Akku, entlädt man ihn in der Regel nicht vollständig, sondern immer nur zum Teil. Direkt im Anschluss oder auch nach ein paar weiteren Entladungen, lädt man den Akku neu, noch bevor der Akku vollständig leer war. Mit der Zeit “merkt” sich der Akku, wie groß der Anteil war, um den er wieder aufgeladen wurde und stellt auf Dauer nur noch diesen Anteil zur Verfügung.

 (Lithium wird übrigens nicht Litsium sondern Litium ausgesprochen)

Ein konkretes Beispiel

Man hat einen Akku bis auf 40% genutzt, und lädt nun die übrigen 60% wieder auf. Dies macht man nicht nur einmal, sondern über einen längeren Zeitraum. Mit zunehmender Zeit, stellt der Akku nur noch die 60% seiner Leistung bereit, also genau den Ateil, der in der Vergangenheit auch immer nur genutzt wurde.

Das Problem dabei?

Das Problem dabei ist, dass mit abnehmender Leistung (im Beispiel auf 60%) auch die Akkuspannung schneller absinkt, sodass auch schneller die zum arbeiten benötigte Mindestspannung unterschritten wird und man nicht mehr weiterarbeiten kann. Diesen Effekt kenn vermutlich jeder, der bereits mit einem Akkugerät gearbeitet hat.

Lithium-Ionen-Akkus als Lösung

Das beschriebene Problem tritt bei Lithium-Ionen-Akkus nicht auf. Sie behalten auch über einen langen Zeitraum ihre volle Leistung. Wer also lange etwas von seinem Akkuschrauber haben möchte, sollte auf jeden Fall einen mit Lithiu-Ionen-Akku anschaffen, sonst bekommt er früher oder später ein Problem.